Am Freitagabend und am ganzen Samstag fand der Volkshochschul-Workshop "Filzen" statt. War wieder klasse. Eigentlich denkt man ja, Filzen würde nach zwei Stunden langweilig, aber das Gegenteil ist der Fall! Es macht zunehmend mehr Spaß und man will unbedingt noch etwas fertigfilzen.
Ich hab mich diesmal an einem Paar Pantoffeln versucht. Innen weiß und außen in einem Babyblau, das mir Mischa an Weihnachten mitgegeben hatte.
Erst mal eine Schablone herstellen in Form von zwei Socken, die sich in der Mitte treffen. Zuerst hab ich eine Lage weiße Wolle ausgelegt, dann eine blaue, dann wieder eine weiße und zum Schluss noch zwei blaue. Nach leichtem Anfilzen, sah das Paar so aus.
Der linke Schuh ist noch total labberig, den rechten hab ich schon eine ganze Zeit nach bearbeitet.
Nach viel weiterer Arbeit ist nix mehr labberig. Der linke muss hier noch mal eine Stunde durch meine Hände gehen, aber es ist schon erkennbar, was es werden soll.
Fertig! Zum Trocknen ans Fenster. Am oberen Rand habe ich so lange herumgeschnippelt, bis er mir einigermaßen richtig erschien.
Hier noch mal ein Vorher-Nachher-Bild. Beide Etuis hatten vorher dieselbe Größe. Ich habe sie aus einer Schablone gefertigt. Man sieht in der gestreiften Tasche noch die halbe Schablonenfolie. In der Mitte wird sie durchgeschnitten und man erhält zwei Teile.
Im Vordergrund sieht man hier noch mein Zwischendurch-Experiment: Ein furchtbar billiger Polyamidschal aus dem 1-Euro-Shop, in den ich ein paar schwarze und weiße Wollsträhnen eingefilzt habe. Durch das Schrumpfen der Wolle, crinkelt sich der Schal. Und die anderen sechs Teilnehmerinnen waren auch unglaublich fleißig. Es entstanden eine Menge Eierwärmer, eine Schultüte, ein Kissen, zwei Schalen, eine runde Dose, ein paar Blumen und Tischläufer. Ganz tolle Ergebnisse! Völlig entkräftete Arme! Und super viel Spaß!
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Sonntag, 3. Juni 2012
Sonntag, 20. Mai 2012
Die Kuschelpuschen-Vorher-Nachher-Show
Zu Weihnachten hatte ich acht Knäuel jeansfarbene Filzwolle bekommen. Die hab ich neulich mal weggestrickt und Kuschelpuschen draus gemacht. Die Wolle reichte für vier Paar in verschiedenen Größen.
An die Ferse stricke ich immer noch eine Anziehhilfe. Hier in bunten Farben, damit ich nachher auch noch weiß, welche zwei ein Paar bilden.
An die Ferse stricke ich immer noch eine Anziehhilfe. Hier in bunten Farben, damit ich nachher auch noch weiß, welche zwei ein Paar bilden.
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| VORHER - die großen labberigen Lappen |
Ich bin immer wieder verblüfft, was so ein Waschgang in der Maschine für einen Unterschied ausmacht! Vorher labberiger Stricklappen. Nachher festgefilzter Hausschuh.
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| NACHHER - jetzt haben die Kuschelpuschen Stand und Form |
Mittwoch, 16. Mai 2012
Kopenhagen: Donnerstag
Der letzte Tag! Schade eigentlich. Aber bis zur Abreise um 15.45 Uhr ist noch Zeit. Zum Beispiel um das Nationalmuseum zu besuchen. Ich bin um 9.45 Uhr vor der Tür und es macht um 10 Uhr auf. Die Wartezeit nutze ich, um dem Jüdischen Museum auf der anderen Seite des Wassers eine Chance zu geben, aber leider finde ich es nicht. Bin ich hinter der Christiansburg falsch abgebogen? So einen Libeskind-Bau müsste ich doch eigentlich recht leicht erkennen können. Das erste fertiggestellte Museum des Architekten Daniel Libeskind steht hier in Osnabrück. Sein Jüdisches Museum in Berlin war schon von weitem erkennbar. Das in Kopenhagen hat sich versteckt. Dann eben nicht.
Dafür gehe ich also ins Nationalmuseum, das man gratis besuchen kann, und sehe dort steinzeitliches, historisches und modernes Ausstellungsgut.
Durch das recht umfangreiche Museum renne ich in einer Stunde durch, schaue nur hier und da, mache ein paar Fotos, begutachte aber nicht jedes Ausstellungsstück. Danach muss ich noch versuchen, meine Dänischen Kronen unters Volk zu bringen. Ich finde einen Woll-Laden, der auch ganz entzückende Knöpfe hat und bin die Hälfte meiner Kronen ganz schnell los.
In der Innenstadt sehe ich eine Konditorei namens La Glace, die absolut kunstvolle Torten im Schaufenster hat. Dort kaufe ich mir ein knallgelbes Gebäckstück.
Hier sind die tollen Knöpfe von Sommerfugler, das Tesaband mit Schmetterlingen und Fröschen gab es bei Tiger, ebenso die lustigen Geisha-Kulis und die pinke Tasche. Im Lidl hab ich noch diese merkwürdigen Fruchtschnitten gekauft.
Und auf dem Heimweg von Kopenhagen zurück nach Osnabrück, geht der Zug noch kaputt, so dass alle vor der Fähre mit ihrem Gepäck aussteigen müssen, um damit zu Fuß zur Fähre zu gehen und auf der Puttgarden-Seit in einen neuen Zug einzusteigen, der durch diese Aktion mit 11 minütiger Verspätung losfährt. In Hamburg kriege ich noch relativ bequem den Anschlusszug, der ein richtiges Vintage-Modell mit 6er-Abteilen und dunkelgrünem Samt auf den Sitzen ist. Wegen "unvorhergesehener Baustellen im Gleis" verzögert sich die Fahrt noch mal um 20 Minuten, die aber bis Osnabrück auf nur noch 7 Minuten zusammmenschmelzen. Senk ju vor träwelling!
Dafür gehe ich also ins Nationalmuseum, das man gratis besuchen kann, und sehe dort steinzeitliches, historisches und modernes Ausstellungsgut.
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| die Christiansburg |
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| Nationalmuseum |
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| im Nationalmuseum |
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| im Nationalmuseum |
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| im Nationalmuseum |
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| alte Schuhe im Nationalmuseum |
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| im Nationalmuseum |
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| Inuit-Klamotten - auch in xs |
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| in der Spielzeugmuseumsabteilung |
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| Postkasten in der Nähe des Nationalmuseums |
Durch das recht umfangreiche Museum renne ich in einer Stunde durch, schaue nur hier und da, mache ein paar Fotos, begutachte aber nicht jedes Ausstellungsstück. Danach muss ich noch versuchen, meine Dänischen Kronen unters Volk zu bringen. Ich finde einen Woll-Laden, der auch ganz entzückende Knöpfe hat und bin die Hälfte meiner Kronen ganz schnell los.
In der Innenstadt sehe ich eine Konditorei namens La Glace, die absolut kunstvolle Torten im Schaufenster hat. Dort kaufe ich mir ein knallgelbes Gebäckstück.
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| La Glace |
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| La Glace |
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| La Glace |
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| mit innendrin lecker Vanillesahne! |
Hier sind die tollen Knöpfe von Sommerfugler, das Tesaband mit Schmetterlingen und Fröschen gab es bei Tiger, ebenso die lustigen Geisha-Kulis und die pinke Tasche. Im Lidl hab ich noch diese merkwürdigen Fruchtschnitten gekauft.
Und auf dem Heimweg von Kopenhagen zurück nach Osnabrück, geht der Zug noch kaputt, so dass alle vor der Fähre mit ihrem Gepäck aussteigen müssen, um damit zu Fuß zur Fähre zu gehen und auf der Puttgarden-Seit in einen neuen Zug einzusteigen, der durch diese Aktion mit 11 minütiger Verspätung losfährt. In Hamburg kriege ich noch relativ bequem den Anschlusszug, der ein richtiges Vintage-Modell mit 6er-Abteilen und dunkelgrünem Samt auf den Sitzen ist. Wegen "unvorhergesehener Baustellen im Gleis" verzögert sich die Fahrt noch mal um 20 Minuten, die aber bis Osnabrück auf nur noch 7 Minuten zusammmenschmelzen. Senk ju vor träwelling!
Dienstag, 15. Mai 2012
Kopenhagen: Mittwoch
Heute geht's gen Westen. Die Istedgade runter. Das ist auf den ersten 300 Metern etwas rotlichtviertelig, aber bald kommt man ins Viertel Vesterbro. Da gibt es schöne kleine Läden, und es ist etwas ab von den Touristenwegen.
Um 12 Uhr mache ich auf einer Bank vor dem Frederiksberger Rathaus eine Mittagspause und esse ein Brötchen. Dann geht es weiter zum Zoo. Als es ein bisschen zu regnen anfängt, begebe ich mich in das Tropenhaus, wo kleine Tiere in kleinen Glaskästen untergebracht sind und sich Schmetterlinge und Krokodile eine große Halle teilen.
Auf dem Weg zurück in die Stadt schaue ich auch noch in einem anderen Zoo vorbei: dem Designer Zoo. Einem Laden, der wirklich interessante Designer-Deko hat.
Ich schlendere noch hierhin und dorthin, fotografiere Speisekartentafeln, esse einen Strawberry Cupcake und besuche gegen Abend den Nyhaven mit seinen vielen kleinen Restaurants.
Und was hab ich eingekauft? Natürlich einen Schirm, denn als es dauerhaft regnete und mein Schirm im Hotel geblieben war, musste doch ein neuer her vom Magasin du Nord. Und dann gleich so ein schöner mit pink und weißen Punkten. Da wünscht man sich fast schlechtes Wetter. Als Sonnenschirm wäre der aber auch ganz gut! Die Baumwollstoffe gab es bei stof 200 und die weißen Zuckersternchen bei Special Kobmaden, dem Laden mit jeder Menge Cupcake-Verzierungsgedöns. Einfach herrlich!! Bei Sosterne Grenes hab ich noch mal zugeschlagen: bunte Kinderpflaster (auch nachträgliches Geschenk), einen "von - für"-Stempel, kleine Plastikbehälter für Kosmetik (hab ich gleich mal was von den hoteleigenen Produkten abgefüllt) und das Spülmittel. In einem anderen kleinen Laden hab ich ein paar winzige Gummitierchen (2 Pinguine und 2 weiße Ratten) erstanden. In einem Schreibwarenladen fand ich endlich die Preisanhängeschildchen, die ich sooo lange gesucht hatte. Die Cupcakepapierchen sind aus dem Supermarkt und der Tee aus dem Nationalmuseumsshop, wo es merkwürdigerweise keine Museumsbleistifte gibt.
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| Auf der Istedgade. |
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| Auf der Istedgade. |
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| lustig-grüner Kuchen |
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| Speisekarte |
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| Kuchen bei Secial Kobmaden. Der ist nun wirklich zu schade zum Anschneiden... |
Um 12 Uhr mache ich auf einer Bank vor dem Frederiksberger Rathaus eine Mittagspause und esse ein Brötchen. Dann geht es weiter zum Zoo. Als es ein bisschen zu regnen anfängt, begebe ich mich in das Tropenhaus, wo kleine Tiere in kleinen Glaskästen untergebracht sind und sich Schmetterlinge und Krokodile eine große Halle teilen.
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| Rathaus Frederiksberg |
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| Kakerlaken |
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| Baumschlange |
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| Füttern strengstens verboten! |
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| Schmetterling an Futterstation |
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| Kuh im Zoo |
Auf dem Weg zurück in die Stadt schaue ich auch noch in einem anderen Zoo vorbei: dem Designer Zoo. Einem Laden, der wirklich interessante Designer-Deko hat.
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| bei Designer Zoo |
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| bei Designer Zoo |
Ich schlendere noch hierhin und dorthin, fotografiere Speisekartentafeln, esse einen Strawberry Cupcake und besuche gegen Abend den Nyhaven mit seinen vielen kleinen Restaurants.
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| Strawberry Cupcake |
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| Nyhavn |
Und was hab ich eingekauft? Natürlich einen Schirm, denn als es dauerhaft regnete und mein Schirm im Hotel geblieben war, musste doch ein neuer her vom Magasin du Nord. Und dann gleich so ein schöner mit pink und weißen Punkten. Da wünscht man sich fast schlechtes Wetter. Als Sonnenschirm wäre der aber auch ganz gut! Die Baumwollstoffe gab es bei stof 200 und die weißen Zuckersternchen bei Special Kobmaden, dem Laden mit jeder Menge Cupcake-Verzierungsgedöns. Einfach herrlich!! Bei Sosterne Grenes hab ich noch mal zugeschlagen: bunte Kinderpflaster (auch nachträgliches Geschenk), einen "von - für"-Stempel, kleine Plastikbehälter für Kosmetik (hab ich gleich mal was von den hoteleigenen Produkten abgefüllt) und das Spülmittel. In einem anderen kleinen Laden hab ich ein paar winzige Gummitierchen (2 Pinguine und 2 weiße Ratten) erstanden. In einem Schreibwarenladen fand ich endlich die Preisanhängeschildchen, die ich sooo lange gesucht hatte. Die Cupcakepapierchen sind aus dem Supermarkt und der Tee aus dem Nationalmuseumsshop, wo es merkwürdigerweise keine Museumsbleistifte gibt.
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