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Sonntag, 23. Februar 2014

How to make: Häkel-Cupcakes

Für schöne bunte Garnreste sind gehäkelte Cupcakes eine prima Verwendungsmöglichkeit.
Man kann die Cupcakes nur so als Dekoration oder auch ganz praktisch als Nadelkissen verwenden.

Und so geht's:

Ihr braucht: 
Material
  • Garnreste (ich hab hier mercerisiertes Baumwollgarn 50g/125m verwendet)
  • Bastelwatte zum Ausstopfen
  • Eine kleine Pappscheibe mit 3,5 cm Durchmesser
  • Häkelnadel in Größe 3,0
  • dicke Stopfnadel
  • Schere



4 Luftmaschen 
Wir starten mit 4 Luftmaschen, die wir mit einer Kettmasche zum Ring schließen.





1. Reihe
1. Reihe: Jede Reihe beginnt mit einer Luftmasche, die die erste feste Masche ersetzt. Also machen wir zuerst eine Luftmasche und dann weitere 5 feste Maschen in die Mitte des Rings. (Dabei häkeln wir den Anfangsfaden mit unter. An dem kann man dann ziehen, um den Ring ganz festzuzurren. Aber dranlassen! Nicht abschneiden!)
Ergibt 6 Maschen in der 1.Reihe.





2. Reihe
2.Reihe: Wieder zuerst eine Luftmasche, dann eine feste Masche und in jede der anderen 5 Maschen je 2 feste Maschen häkeln. Das sind dann zusammen 12 Maschen in der 2. Reihe.






3. Reihe
3. Reihe: Eben haben wir jede Masche verdoppelt. Jetzt verdoppeln wir nur noch jede 2. Masche. Wie gewohnt eine Luftmasche, dann in die nächste Masche 2 feste Maschen, dann eine, dann wieder zwei. Und am Ende der 3. Reihe haben wir 18 Maschen. 



4. Reihe
4.Reihe: Prinzip verstanden? Super! Dann verdoppeln wir in dieser Reihe jede 3. Masche und erhalten somit 24 Maschen in der 4. Reihe.




5.Reihe
5.Reihe: Hier verdoppeln wir jede 4. Masche. Heißt: 30 Maschen.




6.Reihe
6. Reihe: Jetzt ganz entspannt in jede Masche eine feste Masche ohne zuzunehmen. Wir bleiben also in Reihe 6 bei 30 Maschen. Da biegt sich unser Häkelstück schon etwas nach innen (oder außen).


7. Reihe
7. Reihe: Auch in dieser Reihe wird nicht zugenommen. Also häkeln wir wieder 30 Maschen. Woraufhin sich das Häkelstück noch weiter verbeult. 

Keine Sorge, der Boden, den wir gerade häkeln, wird später noch flach genug, dass der Cupcake auch aufrecht stehen kann!



8.Reihe
 8. Reihe: Wir nehmen wieder zu. In jede 5. Masche häkeln wir jetzt 2 feste Maschen. Sind nach Adam Riese 36 Maschen. 

Ich hab hier mit Rot weitergemacht, um ein Streifenmuster zu erhalten. Uni geht natürlich auch.


9. - 11. Reihe
9. Reihe: Nicht zunehmen. Wir sind schon beim Maximum der Maschen. Also einfach wieder 36 Maschen. Weiß.

10.Reihe: Genauso. 36 Maschen. Rot.

11.Reihe: dito. 36 Maschen. Weiß.

Das Unterteil, das Förmchen, in dem das süße Gebäck steckt, ist fast fertig. 

Jetzt häkeln wir uns das Gebäck. Da ich hier einen Erdnussbuttercupcake fabrizieren wollte, habe ich hellbraune Wolle verwendet. Ihr könnt natürlich irgendeine Farbe nehmen, je nachdem in welcher Farbe Ihr Euch den Guss auf dem Teig vorgestellt habt.


12. Reihe
12. Reihe: Trotz Erdnussbutter wird nicht zugenommen. Wir häkeln wieder 36 feste Maschen, lassen aber den Faden vom Unterteil AUSSEN hängen. Den brauchen wir gleich noch. Also noch nicht abscheiden.


13. Reihe
13. Reihe: Noch mal wie eben: 36 Maschen.


Außenkranz
Und jetzt vervollständigen wir unser Cupcake-Förmchen. Dazu häkeln wir außen dran eine Reihe feste Maschen in den Übergang von Unterteil zu Oberteil. Und zwar nicht wie auf dem Foto. Besser wird's, wenn man von oben nach unten reinsticht. Auf dem Bild hab ich von unten nach oben gehäkelt. Sind wir einmal ganz rum, können wir den Faden abschneiden. Nein, nicht direkt hinter der Häkelnadel! 10 cm stehen lassen. 


Boden
In die Stopfnadel fädeln, den Faden nach innen ziehen und dort ganz einfach mit dem Anfangsfaden der Erdnussbutter verknoten. Also das Ende von Weiß mit dem Anfang von Hellbraun.

Nun bekommt unser süßes Stückchen einen standfesten Boden. Dafür benötigen wir eine Pappscheibe von 3,5 cm Durchmesser. Ich mache die mit einem Zirkel. Dann hab ich gleich schon in der Mitte ein Loch drin. 


Boden
Den weißen Anfangsfaden in die Nadel fädeln, durch die Mitte der Pappe ziehen, die Pappe an den Boden der Form drücken und mit drei Stichen festnähen: Von drinnen nach draußen einen Zentimeter von der Mitte entfernt stechen (dann kommt Ihr so etwa in der 2. oder 3. Reihe raus) und...



Boden
... durch die Mitte des Bodens wieder zurück in die Mitte der Pappe pieksen. Dreimal raus und dreimal wieder rein. Also sternförmig. Der Restfaden kann innen bleiben.





14. - 17. Reihe
14., 15., 16. und 17. Reihe: Die schon bekannten 36 festen Maschen häkeln.

18. Reihe
18. Reihe: Diesmal überspringen wir jede 6. Masche. Einfach auslassen und ignorieren! Dadurch nehmen wir ein bisschen ab und erhalten wieder 30 Maschen. 

19. und 20. Reihe
19. Reihe. Hier häkeln wir wieder in jede Masche eine und bleiben bei 30.

20. Reihe: Um noch mehr abzunehmen, lassen wir wieder ein paar Maschen aus. Und zwar so: 1 Luftmasche - 1 feste Masche - eine auslassen - 4 feste Maschen - eine auslassen - 4 feste Maschen - eine auslassen.... 

spiralförmig bis Ende Gelände
Die Rundung wird harmonischer, wenn man nicht direkt über der ausgelassenen Masche wieder eine auslässt. Deshalb verschieben wir das Muster hier ein bisschen. 

Sind wir am Ende der 20. Reihe angekommen, kümmern wir uns nicht mehr um Reihen, sondern häkeln spiralfömig weiter, indem wir jede 4. Masche überspringen und so lange weiter abnehmen, bis die Öffnung nur noch einen Finger weit offen ist. 

Füllwatte
Durch die Öffnung kommt jetzt die Bastelwatte in den Cupcake. Schön reinstopfen die kalorienarme Füllung!


zuhäkeln
Dann wird's ein bisschen unhandlich, aber wenn man sich den Faden dreimal um den Finger wickelt, kriegt man die Öffnung auch stramm genug zugehäkelt.


Faden vernähen
Faden durchziehen und abschneiden. Hat man die Öffnung nicht ganz zuhäkeln können, kann man das beim Vernähen des Fadens noch richten.

FERTIG!
So, Ihr Lieben. Fertig ist das leckere kleine Teilchen!!

Jetzt könnt Ihr natürlich noch jede Menge Deko auf dem Cupcake anbringen. Kirschen häkeln, Filzblumen dranstecken oder Perlen aufnähen.



Fertig mit Chocolate-Chip!
Ich hab mir noch einen kleinen Chocolate-Chip gehäkelt und den oben draufgenäht.

Hier sind noch mehr Varianten!






 Hier mal mit einer Kirsche obendrauf.
Ansteckblümchen mit Sicherheitsnadeln für den schnellen Dekowechsel.

Samstag, 4. Januar 2014

neues Schild für die Tür

Es wurde mal wieder Zeit für ein neues WILLKOMMEN an meiner Wohnungstür. Nach wochenlanger Ideenlosigkeit, kam mir dann doch noch eine vage Vorstellung. Die sah so aus:
Und los geht's, obwohl ich noch gar keinen Plan hab:
Den Schriftzug mit dem PC gemacht und schön groß ausgedruckt.
Die Rosen auf braunem Untergrund sollten eine Rolle spielen. Das war's auch schon mit den Ideen. Der Rest hat sich während der Arbeit entwickelt.
Den Schriftzug unter ein Stück ausrangierter Tischdecke gelegt, den Stoff mit Vlieseline etwas verstärkt. Dann die Buchstaben mit dem Zauberstift abgepaust. Ach Quatsch, der Stift heißt Trickmarker!
Buchstaben ausgeschnitten, auf einem Stoffrest platziert und dann angenäht.
Mit einer doppelten Linie sieht's immer noch besser aus als mit einer einfachen.
Dann oben und unten einen Rest Grün angenäht.
Einen anders gemusterten grünen Stoff an die Seiten genäht, weil von dem mit den Punkten nichts mehr in meiner Restekiste war. Oben und unten den Rosenstoff.

Mir gefiel das Ergebnis jetzt aber nicht sooo gut.... Da ist einfach zu viel drauf. Zu unruhig. Ich wollte etwas Schlichteres. Aus einem Schild wurden so zwei. Also ein Schild mit zwei Seiten.
Eigentlich wollte ich ja nur die Stoffe aus meiner Restesammlung verwenden, aber den hellblauen Pünktchenstoff hab ich dann doch vom größeren Stück abgeschnitten. Wieder mit dem Rechner einen neuen Schriftzug ausgedruckt, diesmal gleich auf den Stoff durchgepaust und mit der Nähmaschine nachgemalt.
Aus der ollen Tischdecke noch zwei Vögelchen ausgeschnitten und mit Vlieseline hinterbügelt.
Herzchen und Vogelflügelchen kamen wieder aus der Restekiste. Hier sind die Teile schon mal angeordnet, wie sie angenäht werden sollen.
Wieder annähen und die Beinchen nicht vergessen.
Für die Äuglein werden Perlen angenäht. (... sieht doch ein bisschen aus wie Kaviar...)
Außenrum Schrägband in rot angenäht, das farblich zu beiden Seiten passt.
Auf die blaue Seite einen roten Knopf genäht und auf die andere einen weißen, damit ich das Schild irgendwie aufhängen kann.
 Fertig! :)
 Und weil ich die blaue Seite mit den Vögelchen besser fand, hängt die jetzt auch an meiner Tür.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Furoshiki _ Geschenkpapier aus Stoff

Dieses Jahr packe ich all die Geschenke für meine Lieben in Furoshiki ein.

Nein, nicht in kaputte japanische Atomkraftwerke!

Ein Furoshiki ist ein quadratisches Tuch, in dem der traditionelle Japaner seine Siebensachen unterbrachte. Als Geschenkverpackung oder als Tragetasche.

Das Buch mit Falt-, Knot- und Einwickeltechniken hatte ich mir im Sommerurlaub schon gekauft und natürlich sofort mit dem Nähen von "Weihnachtspapier" losgelegt. Man braucht zwei Stücke Stoff in beliebiger Größe (lieber größer als kleiner, dann passt mehr rein oder man hat mehr Verknotungsmöglichkeiten) und mit möglichst zueinander passenden oder kontrastierenden Farben. Bewährt hat sich ein schönes Muster auf einer Seite und etwas Schlichtes wie Punkte, Streifen oder uni auf der anderen.

Dazu einfach zwei gleich große Quadrate zuschneiden, rechts auf rechts legen und zusammennähen. Dabei eine Wendeöffnung von einigen Zentimetern offen lassen. Die Ecken knappkantig abschneiden. Auf rechts ziehen durch die Wendeöffnung, die Ecken mit einem Essstäbchen (oder was Ihr so als Ecken-Ausform-Werkzeug verwendet) spitz ausformen. Plattbügeln und noch mal von außen am Rand entlang steppen und dabei die Wendeöffnung verschließen. Und schon fertig!

Und dann kann man seine mit Liebe ausgesuchten Geschenke in die schönen Stoffe einschlagen und das Tuch verknoten oder die Enden umschlagen und wie ich ein buntes Bändchen drumbinden.  

Am Heiligen Abend hat man unterm Weihnachtsbaum keinen Papiermüllberg sondern höchstens etwas Bügelwäsche. Diese Verpackungen kann man viele Jahre verwenden und immer wieder anders knoten oder falten. Keine doofen Klebestreifen, keine Schere, kein umständliches Knoten-auseinander-friemeln. Praktische Sache! Und das Nähen macht echt Spaß und ist total einfach!!

Frohes Fest!
christina




Mittwoch, 30. Oktober 2013

Selbstversorger-Garten? Naja...


Im Frühling hatte ich mir ein Buch über Selbstversorger-Gärten gekauft. Hinterm Haus habe ich drei Quadratmeter sandigen Boden, der wohl mal ein Sandkasten war, umgegraben und gesät, gepflanzt und eingebuddelt, was das Gartencenter so Interessantes hergab.
 
Jetzt ist die Erntezeit vorbei und ich komme zu meinen Ergebnissen.
 
Zwiebeln hatte ich gesetzt. Die haben auch gekeimt und aus dem Boden geschaut und sich dann gleich anschließend irgendwohin verzogen, wo sie nicht mehr auffindbar waren.
 
Die Radieschen sind superschnell 50 cm hoch gewachsen, haben schön geblüht und im Boden fand ich leicht rosafarbene Wurzeln von der Dicke eines menschlichen Haares.
 
Die gestreifte Aubergine auf dem Waschzettel der Pflanze im Gartencenter sah klasse aus, weswegen ich sie gekauft hatte. Sie hat sich auch aufrecht gehalten, nur gewachsen ist sie nicht, hat nicht geblüht und erstaunlicherweise keine Früchte getragen.
 
Dasselbe gilt für die Gurken.
 
Mehr Glück hatte ich mit den Dicken Bohnen! Davon konnte ich zwei mal eine kleine Handvoll ernten. Die letzte Pflanze blüht übrigens immer noch. Deswegen hab ich sie noch stehen lassen, obwohl ich nicht erwarte, noch eine weiter Schote ernten zu können.

Die Möhrchen waren klasse! Wenn auch nicht sonderlich riesig, aber doch sehr geschmackvoll. Roh besonders lecker mit Kräuterkäse

 
Und auch die Kartoffeln haben sich gelohnt. Eine einzige vernachlässigte und gekeimte Kartoffel hatte ich vor Monaten im Garten ausgesetzt und 11 Stück konnte ich jetzt ernten. Mit solch großen Exemplaren hatte ich gar nicht gerechnet. Beim letzten Versuch hatte ich kirchgroße Kartoffeln aus dem Boden gegraben.
 
 
 Zum Größenvergleich mit Teelicht!
Fazit:
Noch hab ich den Bogen nicht raus, wie man auf drei Quadratmetern genug ernten kann, um sich selbst zu versorgen... Aber für den Anfang fand ich es gar nicht soooooo schlecht... ;))

Mittwoch, 25. September 2013

kleine Kollektion: Renaissance-Ohrringe

Mir war heute mal so altmodisch....

... da hab ich eine kleine Kollektion von Ohrringen mit Renaissance-Motiven gebastelt.

Ein Paar besteht in diesem Fall mal nicht aus zwei gleichen Motiven, sondern aus zwei verschiedenen Motiven aus demselben Gemälde.